Benefiz-Veranstaltung des Lions Club Celle Residenzstadt
Vortrag Oberst Artur Schwitalla
Freitag, 2. März 2012, 19.00 Uhr
CD-Kaserne / Hannoversche Straße 30 b / Celle
"Die Bundeswehr in Afghanistan - Auftrag in einer anderen Welt"
Oberst Artur Schwitalla wir in einem spannenden Erlebnisbericht aus seiner 7 ½-monatigen Einsatzzeit in Afghanistan berichten. Als Kommandeur eines Provincial Reconstruction Team im hohen Norden von Afghanistan eingesetzt, hat er seine Erlebnisse in seinem Buch "Afghanistan, jetzt weiß ich erst..." zusammengefasst.
In Celle wird er nun anschaulich die Lebensbedingungen in der ärmsten Provinz Afghanistans und die sich daraus ergebenden Arbeits- und Lebensbedingungen für die deutschen Soldaten darstellen. Er setzt sich mit den für uns teilweise unverständlichen Handlungsweisen der Bevölkerung auseinander, die sich aus Clanstrukturen, fundamentalem religiösen Glauben oder einfach auch nur aus nacktem Überlebenskampf ergeben. Außerdem gestattet er seinen Zuhörern einen tiefen Einblick in seine eigene Gedanken- und Gemütswelt.
Tickets für 5 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse
VVK:
Buchhandlung Decius, Celle
Cellesche Zeitung
Touristinformation Celle
Touristinformation Winsen/A.
Die Veranstaltung ist eine Benefizveranstaltung, deren Erlöse der Lions Club Celle Residenzstadt in vollem Umfang der Ausstattung einer neu erbauten Schule in der Provinz Badakhshan, im hohen Nordosten Afghanistans, zu Gute kommen.
Biografie:
Oberst Artur Schwitalla wurde 1954 in Wattenscheid, einem Stadtteil von Bochum, geboren. Er wuchs in Braunschweig auf und machte dort sein Abitur. 1975 wurde er zur Bundeswehr eingezogen und zum Offizier der Panzergrenadiertruppe ausgebildet. In seinen bisherigen wichtigsten militärischen Verwendungen war er Kommandeur eines Panzergrenadierbataillons, Kommandeur des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung in Berlin und stellvertretender Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9 in Munster. Derzeit ist Oberst Schwitalla als Kommandeur des Ausbildungszentrums Panzertruppen in Munster eingesetzt, wo er auch wohnt.